Weg zur Therapie

  • Sie können/Du kannst einen Termin zum Kennenlernen (Erstgespräch) telefonisch oder persönlich
  • vereinbaren.
  • Anschließend erfolgen bei Bedarf Termine zur Diagnostik.
  • Nach Abschluss der Diagnostik erläutern wir in einem ausführlichen Gespräch die Diagnose und die hieraus folgenden Behandlungsmöglichkeiten.

Nach dem Erstgespräch stehen verschiedene Wege offen:

1) Eine psychische Störung mit Krankheitswert wurde ausgeschlossen.

Dann sind wir bemüht mit Ihnen/Dir eigene Einflussmöglichkeiten oder Unterstützungsmöglichkeiten durch Bezugspersonen / andere Helfersysteme aufzuzeigen. Ggf. erhalten Sie Adressen und Ansprechpartner von Fachkräften außerhalb der Psychotherapie, die sie unterstützen können.

2) Es besteht eine psychische Störung mit Krankheitswert.

Dann werden wir eine Empfehlung aussprechen, ob die Behandlung stationär, teilstationär oder ambulant erfolgen kann und ob eine Einzel- oder Gruppentherapie sinnvoll ist.
– Für die stationäre oder teilstationäre Behandlung geben wir Kontaktdaten zu Kliniken aus, die auf die vorgestellte Symptomatik spezialisiert sind.

– Eine ambulante Behandlung kann nach folgendem Muster in unserer Praxis erfolgen.
Zunächst finden mindestens 2, höchstens 6 sogenannte probatorische Sitzungen statt. In diesen erfolgt eine ausführliche Diagnostik, die Behandlungsplanung, eine Klärung der Behandlungsmotivation und der therapeutischen Beziehung.

Im Anschluss sind folgende Therapieeinheiten in Abhängigkeit zur Problematik denkbar:

Akuttherapie:                  12 Behandlungsstunden für das Kind/den JugendlichenAkuttherapien sind im Einzelfall im unmittelbaren Anschluss an ein Erstgespräch möglich.

Eine Besonderheit in unserer Praxis ist, dass wir bei Symptomen, die nach traumatisierenden Ereignissen aufgetreten sind, Soforthilfe im Rahmen von Akuttherapie anbieten. Hier erhalten Betroffene, Eltern oder Bezugspersonen Beratung im Umgang mit der erschütternden Lebenssituation. Ziel ist es, durch frühzeitige Interventionen eine Erkrankung im Sinne einer Traumafolgestörung zu verhindern.

Kurzzeittherapie:           12-24 Behandlungsstunden für das Kind/den Jugendlichen.
Bis zu 6 Behandlungsstunden für Bezugspersonen

Langzeittherapie:           60 – 80 Behandlungsstunden für das Kind/den Jugendlichen.
15 – 20 Behandlungsstunden für Bezugspersonen

Die Länge der Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung.

Rezidivprophylaxe: Nach Abschluss der eigentlichen Behandlung, können aus den o.g. Stundenkontingenten Sitzungen zur Stabilisierung von Behandlungserfolgen bzw. Verhinderung von Rückfällen eingesetzt werden.

Leider ist die Nachfrage auf ambulante Therapie höher, als wir Plätze zur Verfügung stellen können Die Wartezeit auf einen ambulanten Therapieplatz richtet sich nach vielen Kriterien, die mit Ihnen im persönlichen Gespräch geklärt werden.

Auf jeden Fall erhalten Sie nach dem Erstgespräch eine Bescheinigung, dass eine ambulante psychotherapeutische Behandlung notwendig ist. Mit dieser Bescheinigung können Sie sich auch bei weiteren Psychotherapeuten auf Wartelisten schreiben lassen.